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Kein Windpark im Echzeller Wald
Die SPD-Echzell entschied sich gegen ein einzelnes Windrad im Echzeller Wald. Aber das ist doch für die Umwelt. Warum also dagegen und nicht dafür. Erfahren Sie hier mehr über unsere guten Gründe für ein Veto. 
OS | 12. Januar 2018
Kein Windpark im Echzeller Wald
Rede in der Gemeindervertreter Sitzung von Oliver Stoll Mit   dem   richtigen   Augenmaß   und   einem   klaren   Blick   auf   die   Fakten   würde   man   erkennen, dass man zurzeit ein totes Pferd reitet. Wir    haben    uns    mit    dem    Thema    WKA    auseinandergesetzt    -    und    nicht    nur    mit    der Betrachtung   für   den   Standort   Gemeinde   Echzell.   WKAs   sind   in   der   jetzigen   Nutzungsform leider   nicht   das   angepriesene   Allheilmittel   zur   CO2-Bekämpfung.   Ganz   im   Gegenteil.   Sie sind   reine   CO2-Produzenten.   Warum   ist   das   so?   Die   derzeitig   aufgestellten   WKAs   erzeugen, wenn   man   den   Angaben   der   Hersteller   trauen   darf   (4   WKAs   =   11600   Haushalte),   genügend Strom,   um   die   gesamten   deutschen   Haushalte   (ca.   41   Mio   in   2015)   -   mehr   als   versorgen   zu können.   Nach   einem   Refactoring   alter   Anlagen   könnte   man   sogar   75   Mio.   Haushalte   damit versorgen.    Also    wozu    neue    Standorte    mit    noch    mehr    Windindustrieanlage    bepflastern. Traut   man   anderen   statistischen   Quellen,   erzeugten   wir   bis   Ende   2016   mit   über   28.000 WKAs   80TWH   Strom   was   einer   Leistung   von   50.000   MW   entspricht.   Rechnet   man   das   mit den   Zahlen   der   Herstellerangaben,   hätten   wir   in   2016   150   Millionen   Haushalte   mit   Strom versorgen   können.   Nachdenklich   stimmt   einem   die   Statistik,   dass   man   2011   mit   einem Zubau   von   ca.   2100MW   11   TWH   mehr   Strom   erzeugte,   aber   in   2016   mit   einem   Zubau   von ca.    5500MW    nur    0,6TWH    mehr    Strom    erzeugte    was    durch    die    fehlende    Windhöfigkeit erklärt wird. Deutlicher kann man die Abhängigkeit Wind nicht dokumentieren Das   richtige   Augenmaß   würde   mit   Vernunft   dem   Unsinn   ab   jetzt   Einhalt   gebieten.   Man würde     an     Stelle     dessen     neue     Projekte     mit     den     an     verschwendeten     Milliarden Subventionen   für   neue   WKAs   vorantreiben,   um   die   erzeugte   Energie   in   Wasserstofftanks   zu speichern     um     damit     nachhaltig     Strom     zu     Verfügung     stellen     zu     können     und     das unabhängig.   Unter   der   jetzigen   Verwendung   der   WKAs   wird   der   Strom   nicht   gespeichert. Eine   eigenständige   Versorgung   bei   Windstille   ist   nicht   gegeben,   daran   ändern   auch   die nächsten 10000 WKAs in den neu bewerteten Vorranggebieten nichts. Die   heutige   Jugend   würde   sagen   „Alter   was   haben   die   geraucht?“   Ich   denke   das   wissen   wir ja, wenn man sich an so manche Balkonpflanze erinnert. Wenn kein Wind dann kein Strom. Hier    greifen    unsere    CO2-trächtigen    gehassten    Schattenkraftwerke,    die    dann    für    den fehlenden      Strom      sorgen      müssen.      Und      wenn‘s      dann      nicht      mehr      die      eigenen konventionellen   Kraftwerke   sind,   dann   müssen   wir   uns   im   Ausland   bedienen   und   teuer einkaufen.   Laufen   die   WKAs   mit   100%,   erzeugen   sie   sinnloses   CO2.   Aus   dem   einfachen Grunde,    da    die    Schattenkraftwerke    mit    einer    Minimallast    von    30%    unnütz    mitlaufen müssen,   um   in   den   vorgegeben   30   Sekunden   bei   einbrechender   Windflaute   oder   Sturm einspringen zu können. Wir   als   Endverbraucher   zahlen   teuren   Strom,   wenn   sich   das   Rad   nicht   dreht.   Wir   bezahlen den   Strom,   wenn   sich   das   Rad   dreht   doppelt,   weil   wir   den   ausländischen   Abnehmern   Geld geben, damit sie unseren überschüssigen Strom aus WKAs abnehmen. Dieses Konzept kann man nur unter bestimmten Bedingungen verstehen. Betrachtet   man   nun   noch   die   Entstehung   und   Entsorgung   der   toxisch   belasteten   Tonnen schweren   Rotoren,   schnellt   die   CO2-Belastung   durch   WKA’s   nochmals   nach   oben,   Für   die Produktion    verwendet    man    mit    Epoxidharz    vergossene    Glasfaser,    diese    werden    seit neuster     Entwicklung     durch     Balsaholz     aus     den     Tropenwäldern     ersetzt.     Dieses     Holz wiederum    zählt    zu    den    Raubbauhölzern    aus    Südamerika.    Sehr    beliebt    wegen    seiner geringen    Dichte    und    leicht    zu    verarbeiten.    Das    heißt    Holz    das    nicht    mit    Ökolabeln verfügbar   ist   und   damit   potenziell   aus   Raubbaugebieten   und   unsicheren   Quellen   stammt. Empfehlung:      aus      Klimaschutz-      und      Tropenwaldschutzgründen      am      besten      nicht verwenden, kaufen oder in Ausschreibungen zulassen. [http://www.bs-umweltberatung.de/download/Gefaehrdete_Tropische_Holzarten.pdf] Haben   die   Rotoren   ihren   Dienst   getan   ist   deren   bis   jetzt   einzig   mögliche   Entsorgungsart das    Verbrennen    mit    hoher    Hitze.    Die    Verbrennungsöfen    werden    mit    was    auch    sonst fossilen Brennstoffen befeuert. Doch   das   hochtoxische   verbrennende   Epoxidharz   verstopft   nach   eigenen   Aussagen   des führenden   deutschen   Recyclingkonzerns   Remondis   die   Filter.   Alternativ   bleibt   bisher   nur die    Einlagerung.    Bis    2030    geht    man    von    ca.    37000    zu    entsorgenden    WKAs    aus.    Das entspricht 1 Mio. Tonnen hochtoxischem GFK-Sondermüll . Pro    Windrad    sind    7000t    an    Beton,    Stahl    und    Sondermüll    zu    erwarten.    Alleine    das Fundament,   je   nach   Bautiefe   in   Abhängigkeit   der   Bodenstruktur   4   –   30   m   tief   wiegt   ca. 3500t.     Hier     gewinnt     der     Betreiber     bei     der     Entsorgung     meist     mit     der     Aussage Entsorgungskosten-Unverhältnismäßigkeit   trotz   der   EEG-   geforderten   Absichtserklärung vor Baugenehmigung zum vollständigen Rückbau. Um     eine     100%     Stromerzeugung     mit     Windkraft     für     die     restlichen     70%     an     nicht erneuerbaren   Energien   auszugleichen   müssten   weitere   ca.   149.000   WKAs   errichtet   werden. Damit ist aber noch keine 100% Stromversorgung gewährleistet.  So   mutiert   die   Abkürzung   WKA   von   einem   perfiden   Anagramm   zu   einem   semantischen Palindrom. Diese   Informationen   sind   wir   unseren   Bürgerinnen   und   Bürgern,   die   in   uns   ihr   Vertrauen gesetzt    haben,    ebenso    schuldig,    wie    das    Bewerben    Erneuerbarer    Energien.    Von    uns bekommen Sie das. Zur Rede Simone Geist in der Gemeindevertretersitzung   hier weiterlesen
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